Home Zeit der Schwerter Der Codex-ZDS Kommentare Aufwärtsschlag mit dem Schwert (uppercut)
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Geschrieben von: Christoph von Lövenich, Coelner Schar   

Aufwärtsschlag mit dem Schwert (uppercut)

Auszug aus dem ZDS Regelwerk §3:

C.  Trefferzonen / Waffengebrauch
1.
Alle Treffer innerhalb den in den Abbildungen grün gekennzeichneten Bereichen werden gewertet.
2. Die in den Abbildungen rot gekennzeichneten Bereiche dürfen generell nicht aktiv angegriffen werden.
3. Kopfschläge (Hiebe auf den Kopf) sind verboten.
Ausnahme: Sie können von sehr erfahrenen Kämpfern (und den Marschällen) vor einem Kampf abgesprochen werden (dies obliegt der Eigenverantwortung der Kämpfer und ist nur mit entsprechendem Kopfschutz erlaubt).
4. Stöße (Stiche) in Richtung Kopf, Gesicht oder Nacken sind generell verboten.
5. Stöße (Stiche) mit dem Schwert sind verboten.
Ausnahme: Sie können von sehr erfahrenen Kämpfern (und den Marschällen) vor einem Kampf abgesprochen werden (dies obliegt der Eigenverantwortung der Kämpfer und ist nur mit entsprechender Schutzkleidung erlaubt).
6. Absichtliche Schläge auf die Hände sind verboten; Schläge, die Hände und Handgelenke berühren zählen nicht als Treffer, es sei denn, die Hand wurde absichtlich zum Abblocken eines Schlages eingesetzt.
7. Absichtliche Schläge gegen die Füße sind verboten; Schläge, die Füße oder Fußgelenke berühren, zählen nicht als Treffer

Schwert, Axt, Dolch, usw.
1. Alle Schläge (Hiebe) müssen innerhalb der Trefferzone A (Bild 1) liegen.
2. Alle Stöße (Stiche) müssen innerhalb der Trefferzone B (Bild 2) liegen (nur nach Absprache und mit entsprechendem Schutz).
3. Alle Stöße (Stiche) müssen mit der Handfläche nach unten ausgeführt werden.
4. Treffer auf Ellenbogen- oder Kniegelenke etc. werden gewertet, Gelenke sollten jedoch grundsätzlich von den Kämpfern geschont werden.
5. Bei Schlägen in Richtung Kopf (nur nach Absprache und mit entsprechendem Kopfschutz) ist die Kopfmitte das Ziel. Schläge dürfen nur senkrecht von oben, aber nicht von der Seite treffen, weil das schwere Erschütterungen zur Folge haben kann. Ein Treffer mit der flachen Seite der Waffe ist erstrebenswert.


Wie im Regelwerk zu erkennen ist, werden Aufwärtsschläge nicht explizit genannt. Aufwärtsschläge sind also grundsätzlich nicht ausgeschlossen und demzufolge erlaubt.

 

Aber:
Bei Aufwärtsschlägen gibt es ein besonderes Risiko Das Risiko bei Aufwärtsschlägen liegt darin, dass diese aufgrund der Aufwärtsbewegung schnell im Gesicht und vor allem unter dem Kinn ankommen können und zusätzlich nicht immer leicht zu parieren sind. Daher sind Aufwärtsschläge, die eine „starke“ Aufwärtsbewegung aufweisen und - nicht pariert - direkt im Gesicht oder unter dem Kinn ankommen würden, unwillkommen und sollten unbedingt vermieden werden.

Das gilt nicht nur für einen direkt gegenüber stehenden Kampfpartner, sondern im Gruppenkampf auch für die nebenstehenden Mitstreiter. Wie kann ich einen Aufwärtsschlag trotzdem (sicher) anwenden? Das ist relativ einfach zu lösen. Man sollte die Aufwärtsbewegung nicht so stark ausführen und den Schlag z. B. auf die Oberschenkel oder den Torso (etwas über der Hüfte) des unmittelbaren Kampfpartners platzieren. Solche Aufwärtsschläge bleiben weit genug vom Kopf des Kampfpartners und der ggf. umherstehenden Mitstreiter weg und können daher sicher angewendet werden.

Viel Erfolg!

 
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