Auszug aus dem Kampfregelwerk:

Kopfschläge (Hiebe auf den Kopf) sind verboten.
Ausnahme: Sie können von sehr erfahrenen Kämpfern (und den Marschällen) vor einem Kampf abgesprochen werden (dies obliegt der Eigenverantwortung der Kämpfer und ist nur mit entsprechendem Kopfschutz erlaubt).

Kampfregeln §3, Abschnitt C, Punkt 3

Was bedeutet „entsprechender Kopfschutz“?
Zunächst einmal sollte das Gesicht geschützt sein. Während des Kampfes ist man kein statisches Ziel und bei Ausweichbewegungen speziell nach hinten können die Schläge, auch wenn sie korrekt ausgeführt worden sind, das Gesicht treffen. Empfohlen wird mindestens ein Topfhelm wie dargestellt.

Beispiel Topfhelm

Als zusätzliche Schutzmaßnahme wird empfohlen die Sehschlitze (je nach Größe) mit entsprechenden Gittern o.ä. zu versehen. Dies verhindert ein versehentliches Eindringen der Klinge in den Sehschlitz.

Auszug aus dem Codex-ZDS:

Bei Schlägen in Richtung Kopf (nur nach Absprache und mit entsprechendem Kopfschutz) ist die Kopfmitte das Ziel. Schläge dürfen nur senkrecht von oben, aber nicht von der Seite treffen, weil das schwere Erschütterungen zur Folge haben kann. Ein Treffer mit der flachen Seite der Waffe ist erstrebenswert.

Kampfregeln §3, Abschnitt C, Unterabschnitt „Schwert, Axt, Dolch, usw.“, Punkt 5
Zulässiger Bereich

Kopftreffer korrekt ausführen
Im Regelwerk wird in Punkt 5 gesagt, dass Kopftreffer stets die Kopfmitte als Ziel haben sollen Ziel. Schläge dürfen nur senkrecht von oben, aber nicht von der Seite treffen.
Da dies in der Praxis kaum möglich ist, weil sich auch der Gegner bewegt, soll nebenstehende Abbildung etwas helfen. Treffer innerhalb des Bereichs und mit dem im grünen Bereich gezeigten Winkel können als akzeptabel erachtet werden. Natürlich nur mit Helm.

Es bedeutet aber, dass der Schlagausführende immer saubere Kopfhiebe ansetzen und beherrschen muss!

Physikalisch gesehen wird außerhalb des grünen Bereichs die waagerechte Kraftkomponente des Hiebs stärker als die senkrechte Komponente.
Das kann schwere Erschütterungen des Kopfes zur Folge haben und es steigert die Gefahr den Hals zu treffen.